transmortale XII – Neue Forschungen zu Sterben, Tod und Trauer

transmortale XII – Neue Forschungen zu Sterben, Tod und Trauer

Organisatoren
Dirk Pörschmann / Dagmar Kuhle, Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur, Kassel; Norbert Fischer, Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Universität Hamburg; Moritz Buchner / Stephan Hadraschek / Jan S. Möllers, Berlin; : Thorsten Benkel, Passau / Ekkehard Coenen, Weimar / Ursula Engelfried-Rave, Bonn / Matthias Hoffmann, Saarbrücken / Matthias Meitzler, Tübingen / Melanie Pierburg, Hildesheim / Leonie Schmickler, Passau / Miriam Sitter, Hannover, Arbeitskreis Thanatologie, Deutsche Gesellschaft für Soziologie
Ort
Kassel
Land
Deutschland
Fand statt
In Präsenz
Vom - Bis
24.03.2023 - 25.03.2023
Von
Clara Schuppan, Fachbereich Gesundheit, Fachhochschule Münster

Auch in diesem Jahr wurden im Rahmen der Tagungsreihe transmortale wieder aktuelle Forschungsansätze zu den Themen Sterben, Tod und Trauer vorgestellt und interdisziplinär besprochen. Wissenschaftler:innen unterschiedlicher Disziplinen präsentierten im Museum für Sepulkralkultur am ersten Tag thematisch offen ihre Forschungsansätze und am zweiten Tag auf das Thema Trost bezogen, das zugleich Gegenstand der aktuellen Sonderausstellung ist. Die in den Beiträgen behandelten Zeiträume reichten von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart und prognostisch in die Zukunft.

Mit der Wirkung von Stille in der Hospizarbeit und Trauerbegleitung setzte sich DANIEL FELSCHER (Frankfurt an der Oder) auseinander. Auf der Grundlage von Interviews mit Expert:innen der Hospizarbeit zeigte er auf, dass in der Sterbe- und Trauerbegleitung durch Reduktion verbaler Kommunikation eine Intensivierung der Selbstwahrnehmung sowohl der Begleiteten als auch der Begleitenden entstehen kann. Praktiken der Stille können zum Beispiel einfache Pausen der eigenen kommunikativen Mitteilung oder stille Sitzwachen sein. Gerade in der Trauerbegleitung nach dem Tod komme Stille eine besondere Bedeutung zu, da zumeist Sprachlosigkeit per se das Potenzial zu verbaler Kommunikation entziehe. So zeichne sich eine Sterbe- und Trauerbegleitung, in der das Sprechen und demzufolge auch das Hören von Worten reduziert ist, vor allem durch eine zugeneigte Haltung, das körperliche Spüren und ein innerlich vollzogenes Nachgehen aus, was letztlich die menschliche Begegnung intensiviere. Zuletzt traf Felscher in Bezug auf die These der Verdrängung des Todes die Aussage, dass durch die Sensibilisierung für Affekte der sterbende, trauernde oder begleitende Mensch stark in den Fokus rücke und dadurch weniger eine Verdrängung des Todes als vielmehr eine Öffnung gegenüber dem Tod stattfände.

Einblicke in ihre Masterarbeit zu Normbrüchen und Angeboten alternativer Normerfüllung im Umgang mit Sterbenden und Toten unter den Restriktionen in Zeiten der Corona-Pandemie gab MAXIMILIANE NIETZSCHMANN (Heidelberg). Die Geschichtswissenschaftlerin hat Berichte aus Zeitungen über den Umgang mit Sterbenden und Toten in Deutschland mit Berichten über den Umgang im vor allem europäischen Ausland verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass im Inland der Infektionsschutz im Sinne einer Prävention wichtiger als im Ausland empfunden wurde. So wurden Abschiedszeremonien z.T. verschoben, um sie nach dem zu erwartenden Ende der Restriktionen in uneingeschränktem Umfang stattfinden lassen zu können. Konträr dazu wurde im Ausland dem angemessenen Abschied mehr Bedeutung zugeschrieben. In der Diskussion wurde die Frage gestellt, ob selbige Phänomene wohl auch am anderen Ende des Lebens – bei der Geburt – entdeckt werden könnten.

LENA STANGE (Oldenburg) gab Einblicke in ihre Dissertation zum Einfluss von Vorstellungen von einem guten Sterben auf die gesundheitliche Vorausplanung. Sie wertete Interviews mit 18 Personen aus und deckte bei der inhaltsanalytischen Identifikation der Leitmotive und einer ergänzenden Metaphernanalyse im Vergleich von Vorstellungen vom Lebensende und der Vorausplanung in Form einer Patientenverfügung darin liegende Spannungsverhältnisse auf. Vorausplanungen werden als wichtige Gestaltungsmöglichkeit gesehen, zugleich aber wegen Unwissenheit, Gleichgültigkeit oder der Zuordnung des Todes in den Lebensabend häufig nicht umgesetzt. Resümierend formulierte Stange das Ziel, Wertvorstellungen und Wünsche, die das Erstellen einer Vorausverfügung motivieren, medizinethisch zu bedenken und gesundheitspolitisch umzusetzen. In der Diskussion wurde festgestellt, dass die Bestattungsthematik in der Vorausverfügung nicht berücksichtigt wird, weil sie kein Teil der gesundheitlichen Versorgung ist und der Mensch nach seinem Tod dem Versicherungsverhältnis entfällt.

Ebenfalls mit persönlichen Bildern vom Sterben und Tod setzte sich LESTER GERDUNG (Heidelberg) im Rahmen seiner Promotion auseinander. Konträr zur These der Verdrängung des Todes statuierte er vielmehr eine Verschiebung in mediale Darstellungsdimensionen. In Film, Videospielen oder Literatur beispielsweise sei die Begegnung mit der Endlichkeit in einem sicheren Handlungsrahmen möglich, da der Tod revidierbar und unpersönlich bleibe. Zudem würden in der medialen Behandlung von Sterben und Tod gesellschaftliche Werte eingehalten oder wiederhergestellt. Letztlich übernehme der Mensch die dort vermittelten Vorstellungen und greife auf sie in Alltagserfahrungen zurück. Jedoch sei das Potenzial zur Bewältigung eigener Erfahrungen gedämpft, da sie durch die ästhetische Darstellung überlagert würden. Zudem sei bei Nutzer:innen kaum ein Bewusstsein dafür vorhanden, dass das Sterben und der Tod bereits sehr oft medial dargestellt werde. Dies ließe sich den Interviews entnehmen, in denen vielfach die Forderung oder der Wunsch nach einem häufigeren Aufgreifen dieser Themen geäußert wurde.

Der Kunstkritiker DAVID LILLINGTON (London) setzt sich in seiner laufenden Forschung mit dem Thema der Wehklage (lamentation) in der Videokunst von Elisabeth Price auseinander. Sie bearbeitet verschiedene gesellschaftspolitische Themen, wobei der Wehklage im immer wiederkehrenden Motiv des Chores durch Gesänge oder stille Tänze Ausdruck verliehen wird. In den collageartigen Videos mit starken Kontrasten in Tönen, Farben und Bildern schwingen auch die Themen Tod, Sterben und Trauer stetig mit. Lillington betonte, dass die Wehklage in der Videokunst von Price überall, in allen gewählten Darstellungsformen verkörpert werde, denn so, wie der Mensch ein Kulturwesen sei, könne Wehklage, die im Gegensatz zu grief öffentlich ist, in allen Äußerungen gezeigt werden.

In Struktur und Funktionen von Begräbnisgedichten in der Frühen Neuzeit gab ESTHER PREIS (Berlin) Einblick. Gemeint sind Gedichte, die von Redner:innen oder Familienmitgliedern im Rahmen von Begräbnisfeierlichkeiten vorgetragen wurden. Neben dem Nachruf auf die verstorbene Person dienten sie vor allem als Traueranleitung für Hinterbliebene. Diesbezüglich sind sie strukturell dreigliedrig aufgebaut. Affekterregend werden Schmerz über den Verlust, Trauer und Ratlosigkeit benannt. Affektstillend wird auf den göttlichen Plan hingewiesen, um die Ratlosigkeit in ihrer Schwere zu mindern. Zuletzt appellieren die Texte ratgebend, Gottes Willen zu folgen und die eigene Trauer zeitnah einzustellen. Zeitlichkeit und Intensität von Trauer seien im theologischen Kontext der Zeit zu sehen. So galt anhaltende Trauer als maßlos, weil sie ein Zeichen des Zweifels am göttlichen Plan sei. Zudem hätte in der Normierung eine gesellschaftliche Kontrollfunktion gelegen, die der Produktionssteigerung im Kontext beruflicher und gesellschaftlicher Pflichten diente.

KATARZYNA WONIAK (Halle an der Saale) untersuchte Tagebücher und Briefe, die von Menschen unter dem deutschen Besatzungssystem in Polen zwischen 1939 und 1945 entstanden, und machte auf die Korrelation von Trost und Todesangst aufmerksam. Wenngleich Trost Leid nicht auflösen könne, sei er doch Gegenmittel zur Melancholie und somit als „lebensrettende Illusion“ zu verstehen. Insbesondere in Kriegszeiten, wenn in akuten Situationen die Todesangst sehr klar und die Todesfurcht durch die stetige Erinnerung an die zeitliche Begrenztheit des eigenen Daseins empfunden wurde, sei Trost eine temporäre Ablenkung. Zuweilen habe sogar der Tod selbst als Trostspender gegolten. Auch das Schreiben der Tagebücher sei eine Trosthandlung, wobei Selbsttrost von Fremdtrost zu differenzieren sei. Weiterhin werde Trost erst durch die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit wirksam.

Ambivalenzen der Tröstlichkeit zwischen Möglichkeiten und Herausforderungen postmortaler Existenz stellte MATTHIAS MEITZLER (Tübingen) anhand dreier empirischer Kontexte vor. Die Bestattung auf einem Friedhof sei in erster Linie tröstlich, da durch die Gestaltung des Grabes Erinnerungen und eine gewisse Wiederpräsenz der verstorbenen Person gepflegt würden. Zugleich könne der Friedhof auch als trostlos empfunden werden, da Vorschriften das Handeln zum Teil einschränkten. Autonome Formen der Trauer, wie das Unterbringen der Asche im heimischen Wohnraum oder in einem Amulett seien vor allem aufgrund der symbolischen Nähe und Präsenz der verstorbenen Person tröstlich. Jedoch gehe mit dem Besitz viel Verantwortung einher, und ein Verlust werde als worst case empfunden. Die postmortale Existenz im digitalen Raum sei durch tatsächliche Sichtbarmachung der verstorbenen Person tröstlich. Hierbei bliebe aber noch offen, ob künstliche Intelligenzen ohne menschliche Empathie und emotionale Intelligenz tatsächlich tröstlich sein können.

Dass zwischen dem Lebensende und dem Ende einer Liebesbeziehung strukturelle Verbindungslinien zu entdecken sind, zeigte THORSTEN BENKEL (Passau) auf. Wenngleich die Soziologie Trauer am Beziehungsende noch nicht ausführlich untersucht habe, könne sie doch verglichen werden mit der Trauer am Lebensende. In beiden Fällen werde der Untergang der sozialen Beziehung betrauert. Insbesondere im 19. Jahrhundert mit seiner starken Romantisierung der Liebe wurden Beziehungs- und Lebensende miteinander verknüpft. So folgte der Idee, den einen Menschen fürs Leben zu finden, die Konsequenz, mit dessen Verlust auch das eigene Leben zu beenden. Bis in die Gegenwart findet sich dieses Motiv wieder, wobei es heute weniger als heroisch, sondern vielmehr als toxisch eingeordnet wird. Stattdessen gelte als guter Mensch, wer nach einem Beziehungsende tröste, zumal es den solidarischen Trost brauche, da nicht allein geliebt wurde, somit auch Heilung nicht allein gelingen könne.

Eine These über die zukünftige Entwicklung von Trost stellte MELANIE PIERBURG (Hildesheim) vor. Während es auch Georg Simmels Form des Trostes als Aufhebung des Leides am Leid noch gebe, scheine eine ressourcenorientierte Trauerpraktik präsenter zu werden. Durch Subjektivierung und Individualisierung in der (Spät-)Moderne rücke der einzelne Mensch mehr in den Fokus, was dem zugewandten Charakter des Trostes konträr sei. Auf der Suche nach Trostformen der Gegenwart wurde Pierburg am Beispiel der Serie „Queereye“ fündig. Darin werden Ästhetisierungspraktiken von Menschen hinsichtlich des Kleidungsstils, ihrer Wohnorte und Lebensweisen zur Förderung der Selbstfürsorge gezeigt. Dabei handle es sich weniger um Trost als um die Aktivierung zur Selbstliebe, was Pierburg zur Frage motivierte, ob es sich im Sinne des doing selflove um eine neue Form und Funktion des Trostes handelt.

Trösten als Gefühlsarbeit nach Anselm Strauss stellte EKKEHARD COENEN (Weimar) anhand einzelner empirischer Beispiele aus dem Bestattungswesen vor. Trost sei ein wechselseitiges Wirkhandeln zwischen Bedürftigen und Gebenden, wobei Bestatter:innen eine besondere Rolle zukomme. Als Ansprechpartner:innen der Todesverwaltung schaffen sie den Rahmen für Gefühlsarbeit. Dabei bestehe immer eine Gefahr der Orchestrierung, auch durch andere death entrepreneurs, da verschiedene Stakeholder beziehungsweise Professionen unterschiedlichen Ansprüchen zu entsprechen haben und zugleich immer auch eigene Vorstellungen mit einfließen. So lande der Trost im Zentrum unterschiedlicher Perspektiven. Kollektiv werde die Legitimation desselben in Aushandlungsprozessen zwischen Akteur:innen, die bestehende, und Innovateur:innen, die neue Trostformen wollen, ausgehandelt. Die anschließende Diskussion wurde mit Erfahrungsberichten praktizierender Bestatter angereichert, in denen deutlich wurde, dass auch Fachkräfte Gefühlsarbeit zu leisten haben.

Eine soziologische Einordnung des Phänomens Trost nahm URSULA ENGELFRIED-RAVE (Koblenz) unter dem Fokus der Trauer vor. Formen des Trostes können verschiedenartig sein. Basal habe Trost einen solidarischen Aspekt, indem er der trostsuchenden Person anzeige, nicht allein zu sein. Religiös normiert ist Trösten als Barmherzigkeit und somit Auftrag katholischer Christen. Arbeitsgebiete der Seelsorge sowie säkulare Arbeitsfelder wie Trauerberatung, -begleitung oder auch Trauerredner:innen bildeten eine weitere Form des institutionalisierten Trostes. Engelfried-Rave ging auf mediale Formen des Trostes wie Trauerforen und Trostbücher ein und zuletzt auf den trostlosen Trost. Letzterer sei auf Unsicherheiten und Unwissen der Trostspendenden in einer affektreduzierten Gesellschaft zurückzuführen. Zugleich sei der trostbedürftige Mensch in Reaktion auf Verlusterfahrungen oder auf existenzielle Erfahrungen darauf angewiesen, dass eine andere Person die Bedürftigkeit erkenne und entsprechend handle. Jedoch gebe es auch Selbsttrost in Form individuell gewählter Verarbeitung.

Beginnend mit dem Zitat eines trauernden Kindes, ob sein Bruder, dessen Beerdigung im Winter anstand, auf dem Friedhof nicht frieren würde, machte MIRIAM SITTER (Hannover) auf die notwendige Differenzierung zwischen Trost und Vertrösten aufmerksam. Auf der Basis des Handlungskonzeptes der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg benannte Sitter die Empathie als Unterscheidungsmoment. Diese zeichne sich durch friedvolles, wohlwollendes Zuhören und Sprechen ohne Absicht aus. Es gehe um das Einnehmen der Perspektive der trostsuchenden Person, wobei deren vermutete Bedürfnisse in den Fokus gerückt und als Mangel identifiziert werden. Dies könne gelingen, da unterschiedliche Menschen gleiche Bedürfnisse (Sicherheit, Zuspruch, Geborgenheit) haben. Weiter wurden Körperlichkeit, Atmosphäre und Räumlichkeit als zentrale Aspekte emphatischen Trostes angeführt.

Mit fruchtbaren Einblicken in Formen und Funktionen von Trost im Kontext von existenziellen Erfahrungen und Verlusterfahrungen endete die Tagung für alle Teilnehmenden reich an Eindrücken. Im Austausch der Teilnehmer:innen wurde immer wieder der Frage nach „richtigem“ Trösten und Trost nachgegangen. In einer individualisierten Gesellschaft scheint es neue Formen des Trostes zu brauchen, nicht zuletzt, weil kaum noch auf verbindliche Deutungsmuster zurückgegriffen werden könne. Gerade aber, weil, wie schon Simmel formulierte, der Mensch ein trostsuchendes Wesen ist, brauche es auch funktionale Formen des Trostes, um das Leiden am Leid aufzuheben.

Konferenzübersicht:

Thorsten Benkel (Passau): Begrüßung und Einführung

Moderation: Matthias Hoffmann (Saarbrücken) und Leonie Schmickler (Passau)

Daniel Felscher (Frankfurt an der Oder): „Und in der Stille, da wird es so richtig intensiv.“ Reduktion und Intensivierung in Praktiken der Stille am Beispiel ehrenamtlicher Hospizarbeit und Trauerbegleitung

Maximiliane Nietzschmann (Heidelberg): Umgang mit Toten und Sterbenden in Zeiten von Corona (März-April 2020) in der medialen Vermittlung

Lena Stange (Oldenburg): „Also, wenn ich dann tot bin …“. Ergebnisse einer qualitativen Befragung zu gesundheitlicher Vorausplanung für das Lebensende

Lester Gerdung (Heidelberg): Die Verschiebung individueller Auseinandersetzung mit Tod und Sterben auf mediale Darstellungen anstelle von gesellschaftlicher Verdrängung

David Lillington (London): Das Thema der Wehklage in der Videokunst von Elisabeth Price

Esther Preis (Berlin): Trost spenden und Trauer normieren. Begräbnisgedichte in der Frühen Neuzeit (1500-1700)

Katarzyna Woniak (Halle an der Saale): Trost und Todesangst. Emotionen in Polen unter deutscher Besatzung 1939-1945

Matthias Meitzler (Tübingen): Postmortale Fortexistenz als Trost? Räumliche und körperliche Dimensionen der Verlustbewältigung

Thorsten Benkel (Passau): Am Ende. Formen der Beziehungsauflösung

Melanie Pierburg (Hildesheim): Die Reflexivität des Leidens. Soziologische Perspektiven auf den Trost

Ekkehard Coenen (Weimar): „Es gibt irgendwie so eine Trosttruppe.“ Zum Mit-, Für- und Gegeneinander der Gefühlsarbeit im Bestattungswesen

Ursula Engelfried-Rave (Koblenz): Trost suchen und Trost spenden. Eine soziologische Betrachtung des Tröstens

Miriam Sitter (Hannover): Trösten oder Vertrösten? Eine zu leistende Differenzierung durch Empathie

Moderation: Jan S. Möllers (Berlin), Stephan Hadraschek (Berlin), Norbert Fischer (Hamburg), Leonie Schmickler (Passau)

Postersession

Fanny Berghof / Nina Gurol / Nele Legeland / Clara Schuppan (Regensburg): Inwieweit sind gesellschaftlich institutionalisierte Sterbebegleitungs- und Trauerangebote für obdachlose Menschen sinnvoll?

Lena Magdeburg (Paderborn): Sterben und Tod in den Vorstellungen von Grundschulkindern. Eine qualitative Studie im Kontext von Sachunterrichtsdidaktik

Leonie Schmickler (Passau): Sterbefasten – Problem oder Lösung? Soziologische Betrachtung eines Sterbehilfediskurses

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